Wie egoistisch darf und muss Frau sein?

Wie egoistisch darf und muss Frau sein?

Wir schreiben gerade eine besondere Zeit. Vor wenigen Tagen wurde der Lockdown verlängert und neben den Herausforderungen, denen sich alle stellen müssen, haben wir Mama’s noch eine ganz Besondere. Neben Homeoffice, Haushalt und aller sonstigen Sorgen und Schwierigkeiten haben wir als großes Paket unsere Kinder. 

Wir müssen die Kita-Kinder beschäftigen,  Schulkindern Wissen vermitteln, soziale Verluste ausgleichen.  

Wir müssen zeitgleich bespassen, Wissen vermitteln, Lehrer sein, Tröster sein. Und Pausenclown. 

Endlose To-Do Listen, keine Me – Zeit

Immer mehr Aufgaben stehen auf deiner Liste und dabei kommst du immer kürzer. Denn die Bedürfnisse von anderen in deinem Umfeld, die Bedürfnisse deiner Familie wachsen exponentiell. Deine eigenen eigentlich auch. Aber du stellst deine Bedürfnisse zurück für die Bedürfnisse deiner Familie. 

Das ist in dieser Zeit besonders auffällig. Das ist aber eine Frage, die wir eigentlich täglich und auch in unserem “normalen” Leben, dem Vor und Nach Corona-Leben haben. Wir Mama’s Stellen unser Leben zurück 

Throw Back – A long long time ago

Du kannst dich vielleicht noch an die Zeit erinnern, als du keine Kinder hattest. Diese graue Vorzeit, in der du Frau warst, Partnerin oder Ehefrau. Eine Zeit, in der du einen Job hattest, dem du mit Freude nachgingst. Als Du Freunde hattest, die du jederzeit treffen konntest, wann immer du wolltest. Dein Leben war selbstbestimmt. Du hast gemacht, was du wolltest. Zu dem Zeitpunkt, als du es wolltest und solange, wie du es wolltest. Du hattest Selbstbewusstsein, deine Mitte gefunden. 

Neues Kapitel: Baby Time

Und dann kam das neue Kapitel: das  Baby. Mit dem Zauber, der mit Kindern Einzug erhält, bringt es eine riesige Veränderung für dich mit. Du bist plötzlich nicht mehr die Frau, die selbstbestimmt ist, sondern du bist Mama. 

Mama eines kleinen, hilflosen Wesen. Du stellst deine Bedürfnisse selbstverständlich und natürlicherweise zurück. Das Kind kommt an erster Stelle, es verlangt Deine ungeteilte Aufmerksamkeit. Und so verbringst du Tag und Nacht damit, dein Kind zu wiegen, zu schaukeln, es zu umgeben und deine eigenen Bedürfnisse, nach Schlaf, nach sauberen Sachen, nach Zeit für Dich treten in den Hintergrund.

Im Laufe der Jahre gewöhnen wir uns als Mamas meistens daran, das Prio 1, 2 und 3 unsere Kinder sind. Dann kommt der Haushalt, der noch geschmissen werden muss. Einkaufen, kochen, Kinder bespaßen, Chauffeur zu den zahlreichen Hobbies der Kids.
Du liest vor, du musizierst. Darüber hinaus pflegst Du deinen Haushalt, sodass er quasi perfektionistisch vorbereitet ist, falls mal jemand an der Tür klingelt, ganz spontan vorbeikommen will, auf ein Kaffee. Bei dir blitzt und blinkt es. 
Am Ende eines langen Tages plumpst du abends in dein Bett. Und vielleicht fragst du dich manchmal in einer ruhigen Minute, bevor du die Augen schließt: Was habe ich heute eigentlich für mich getan? Und die Antwort darauf was? Meistens nicht viel. Oder?

 

Wo bleibst Du?

Ich habe relativ jung Kinder bekommen, mit 23 und 25. Und natürlich haben sich die ersten Jahre meiner Kinder um sie gedreht. Das war eine wundervolle Zeit und ich habe es sehr genossen, hauptsächlich Mama zu sein. Als aber meine Kinder größer wurden, bin ich in ein Loch gefallen.

Meine Kinder brauchten mich nicht mehr rund um die Uhr, was toll war! Aber ich stellte fest, dass ich gar nicht mehr so genau wusste wer bin ich denn eigentlich? Wer ist denn diese Person, die mich da im Spiegel anguckt? Was möchte ich von meinem Leben? 

Erwartungen von Anderen – die Egoismus Karte

Ich stellte für mich fest: ich möchte wieder mehr sein als “nur” Mama. 
An dieser Stelle kommt der Egoismus ins Spiel: Da kommen plötzlich Leute, die sagen “Hör mal, du hast dir das ausgesucht, Mama zu sein. Jetzt sei mal nicht so egoistisch. Du hast jetzt schließlich Kinder. Du wolltest diese Kinder haben, dann kümmer dich auch darum”. Vollkommen richtig. Aber sich um Kinder zu kümmern heißt ja nicht, seine eigenen Bedürfnisse vollkommen auf Null zu schrauben!

Ist das egoistisch, wenn ich eigene Ziele, eigene neue Prioritäten in meinem Leben setze Meiner Meinung nach ist die Antwort ganz klar Nein. Wenn es dir gut geht, dann geht es auch immer allen anderen gut.

Du möchtest Dein neues Ich finden, aber die Hürden sind schier unüberwindbar? Dein Selbstbewusstsein ist im Keller, Dein Umfeld rät Dir, lieber mit dem zufrieden zu sein was Du hast? Alles scheint so schwer zu sein?

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Ist jetzt der richtige Zeitpunkt, meine Bedürfnisse zu äußern und mir Zeit zu nehmen? Für mich der richtige Zeitpunkt? Ja! Der richtige Zeitpunkt ist immer jetzt. 

6 Tipps für Deinen persönlichen Freiraum 

Hier habe ich noch 6 Adhoc Tips, wie Du Dir mehr Freiräume im Alltag schaffst

Tipp 1: Formuliere deine Bedürfnisse klar, statt sie herunterzuschlucken. 

Tipp 2: Führe eine feste Me Time am Tag ein, die du ganz klar formulierst, die du einhältst und an die auch deine Familie gebunden ist. 

Tipp3Kommuniziere den Bedarf nach Hilfe ganz klar nach außen und auch für dich. Hilfe anzunehmen ist kein Zeichen von Schwäche !

Tipp 4Viertens Perfektion ist nicht gefragt. Glück schon. Erlaube dir auch mal glücklich zu sein und Perfektion hinten anzustellen. 

Tipp 5 : Versuche dich selbst mal von außen zu betrachten. Eine neue Perspektive eröffnet dir häufig neue Möglichkeiten und neue Betrachtungsweisen. 

Tipp 6 / Extratip 🙂 

Ignoranz ist ein elementarer Bestandteil einer jeden Beziehung.

Was das genau bedeutet, und mehr Beispiele zu den Tipps findest Du in der Curvy Superwoman Podcast Folge #3

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